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$ agentstack add skill-arnie936-ai-brand-kit-brandkit-interview ✓ scanned · ✓ verified, works with Claude Code, Cursor, and more.
Security review
✓ PassedNo issues found. Passed automated security review. · v0.1.0 How review works →
- ✓ Prompt-injection patterns
- ✓ Secret / credential exfiltration
- ✓ Dangerous shell & filesystem operations
- ✓ Untrusted network calls
- ✓ Known-malicious package signatures
What it can access
- ✓ Network access No
- ✓ Filesystem access No
- ✓ Shell / process execution No
- ✓ Environment & secrets No
- ✓ Dynamic code execution No
From automated source analysis of v0.1.0. “Used” means the capability is present in the source — more access means more to trust, not that it’s unsafe.
Verified badge
Passed review? Show it. Paste this badge into your README, it links to the public security report.
Reliability & compatibility
Declared compatibility
Compatibility is declared by the source manifest. End-to-end runtime verification is coming, see below.
We're building live execution health for every listing: tool-call success rate, median latency, uptime, and last-checked timestamps, measured, not self-reported. It isn't live yet, so we don't show numbers we can't stand behind.
How agent discovery & health will work →About
Markeninterview
Dieser Skill ist Schritt 2 von 4, zwischen brandkit-setup und brandkit-build.
Ergebnis ist eine Datei: eine ausführliche Rohfassung der Marke, aus der Schritt 3 das kurze, verbindliche Kit verdichtet.
Warum überhaupt ein Interview
Ohne Marke fällt jede Designentscheidung neu und zufällig aus. Das Ergebnis sieht dann aus wie das, was Sprachmodelle statistisch am häufigsten gesehen haben: blau-violette Verläufe, abgerundete Karten, Inter als Schrift. Nicht falsch, aber austauschbar.
Ein Interview zwingt zu Festlegungen, die man selbst nie trifft, solange niemand fragt. Die Person weiß fast alles, was hier gebraucht wird. Sie hat es nur nie ausgesprochen.
Vorgehen
Rufe zuerst den Skill grill-with-docs auf. Er startet ein Interview, das in Runden arbeitet: alle Fragen, die gerade beantwortbar sind, kommen gemeinsam, nummeriert, jeweils mit einer Empfehlung. Dann wird die Antwort abgewartet, bevor die nächste Runde folgt.
Ist grill-with-docs nicht installiert, führe das Interview nach demselben Muster selbst und weise einmal darauf hin, dass brandkit-setup ihn nachinstalliert.
Die Achsen unten sind der Fragenvorrat, keine Checkliste zum Abarbeiten. Was schon beantwortet ist, wird nicht nochmal gefragt.
Die Achsen
Die Reihenfolge ist Absicht. Farben ohne Positionierung zu wählen führt zu Geschmacksdiskussionen, die nichts entscheiden.
1. Kern. Was ist das in einem Satz? Für wen, und wogegen grenzt es sich ab? Was soll jemand über die Marke sagen, wenn er sie weiterempfiehlt?
2. Persönlichkeit. Drei bis sechs Eigenschaften. Nützlicher als die Zustimmung ist die Ablehnung: Was soll die Marke ausdrücklich nicht sein? „Nie corporate" trifft schärfer als „modern".
3. Struktur. Eine Dachmarke über allem, oder mehrere Untermarken? Wo steht der Klarname der Person, wo der Markenname? Diese Frage wird gern übersprungen und rächt sich beim ersten Logo.
4. Vorbilder und Gegenbilder. Welche zwei, drei Marken treffen den Ton? Und welche liegen nah dran, sind aber falsch? Das Gegenbeispiel schärft mehr als das Vorbild.
5. Farbe. Ein Grundton (dunkel, hell, warm, kühl) und höchstens ein bis zwei Akzente. Frage nach einem Akzent, der Bedeutung trägt, nicht nach einer Lieblingsfarbe. Kläre außerdem: Gibt es einen hellen Modus, oder ist alles dunkel, auch Druck und Dokumente? Diese Entscheidung schlägt später überall durch und ist teuer, wenn sie fehlt.
6. Typografie. Zwei bis drei Rollen genügen: Display für Überschriften, Body für Fließtext, optional Mono für Zahlen, Preise, Versionen, technische Labels. Die Mono-Rolle wird unterschätzt und ist oft das, was eine technische Marke erkennbar macht.
7. Raster und Anmutung. Wie viel Leerraum? Symmetrisch oder redaktionell asymmetrisch? Runde Ecken oder Kanten? Schatten, Verläufe, Glaseffekte: ja oder nein? Ein klares Nein hier ist mehr wert als drei vage Ja.
8. Bausteine. Welche Elemente kommen immer wieder vor? Preistabelle, Vergleichstabelle, FAQ, Kundenstimme, Formular, Diagramm. Und gibt es ein Signature-Element, an dem man die Marke sofort erkennt?
9. Sprache. Sprache und Ansprache (du oder Sie). Ein gutes und ein schlechtes Beispielsatzpaar für dieselbe Aussage. Und eine Verbotsliste: Wörter, die nie vorkommen. Das ist der wirksamste Teil des ganzen Kits, weil er sich maschinell prüfen lässt.
10. Formate. Was wird tatsächlich gebaut? Webseite, Thumbnails, Slides, Dokumente, Social Posts? Notiere die Pixelmaße, die dabei anfallen.
11. Bilder. Fotografie, KI-erzeugte Bilder, Illustration, oder gar keine Bilder? Wenn KI-Bilder vorkommen: Welche Motive passen, welche sind verboten? Diese Antwort braucht Schritt 4 direkt.
Wo du bohren musst
Bei drei Antworten lohnt sich Nachfragen, weil sie fast immer zu weich kommen:
- „Modern und professionell" beschreibt nichts. Frage nach dem Extrem: brutal
minimal, maximalistisch, redaktionell, Luxus, verspielt, industriell.
- „Eigentlich mag ich alle Farben" heißt, die Person hat noch nicht verstanden,
dass Einschränkung der ganze Sinn ist. Frage nach dem Anteil: Wie viel Prozent einer Fläche darf der Akzent belegen?
- Eine leere Verbotsliste heißt, es wurde nicht nachgedacht. Jede Marke hat
Dinge, die sie nicht sein will.
Die Rohfassung schreiben
Schreibe das Ergebnis in eine Datei, üblicherweise MARKE-ROH.md im künftigen Brand-Ordner. Sie darf lang und ausführlich sein, mehrere hundert Zeilen sind normal. Sie ist das Archiv, nicht das Arbeitsdokument.
Halte fest, warum eine Entscheidung so fiel, nicht nur wie sie ausfiel. Schritt 3 kürzt die Begründungen weg, aber wer in einem Jahr etwas ändern will, braucht sie.
Trage konkrete Werte ein, wo sie feststehen: Hex-Farben, Schriftnamen, Pixelgrößen. Wo etwas offen blieb, schreibe das ausdrücklich hin, statt einen plausiblen Wert zu erfinden. Eine erfundene Farbe steht sonst zwei Jahre später noch im Kit, ohne dass sie je jemand entschieden hat.
Am Ende: Sag, dass die Rohfassung steht, nenne den Pfad, und weise auf brandkit-build hin, der daraus das benutzbare Kit macht.
Source & license
This open-source skill is cataloged on AgentStack and links to its original source — we do not rehost the code.
- Author: Arnie936
- Source: Arnie936/ai-brand-kit
- License: MIT
Install and usage instructions live in the source repository linked above.
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Versions
- v0.1.0 Imported from the upstream source.