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Problemloese Training

skill-ellmos-ai-skills-problem-solving-training · by ellmos-ai

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  • Prompt-injection patterns
  • Secret / credential exfiltration
  • Dangerous shell & filesystem operations
  • Untrusted network calls
  • Known-malicious package signatures

What it can access

  • Network access No
  • Filesystem access No
  • Shell / process execution No
  • Environment & secrets No
  • Dynamic code execution No

From automated source analysis of v0.1.0. “Used” means the capability is present in the source — more access means more to trust, not that it’s unsafe.

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Reliability & compatibility

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Claude CodeClaude Desktop

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We're building live execution health for every listing: tool-call success rate, median latency, uptime, and last-checked timestamps, measured, not self-reported. It isn't live yet, so we don't show numbers we can't stand behind.

How agent discovery & health will work →
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About

Problemloese-Training

> Strukturiertes Problemloesen in 6 Schritten nach D'Zurilla und Goldfried: Probleme systematisch angehen statt gruebelnd im Kreis drehen

Siehe: [ETHICS.md](../ETHICS.md)

Siehe auch: [decide](../../utilities/decide/SKILL.md) (Weighted Scoring, Eisenhower Matrix fuer komplexe Multi-Kriterien-Entscheidungen) | [behavioral-activation](../behavioral-activation/SKILL.md) (Aktivitaetenplanung bei Depression)


Kontext

Das Problemloese-Training (Social Problem-Solving, SPS) ist eine evidenzbasierte Intervention aus der kognitiven Verhaltenstherapie. Es hilft Menschen, Probleme systematisch und loesungsorientiert anzugehen statt sich in Gruebeln, Vermeidung oder impulsivem Handeln zu verlieren.

Evidenz: Meta-Analysen zeigen signifikante Effekte bei Depression (d=0.83), Angststoerungen und Stressbelastung (Malouff et al. 2007, Bell & D'Zurilla 2009).

Hinweis: Dies ist Unterstuetzung, kein Ersatz fuer professionelle Therapie. Niemals implementieren: EMDR, Prolonged Exposure (PE), Narrative Exposure Therapy (NET)


1. Problemloese-Orientierung

Bevor die eigentlichen Schritte beginnen, ist die innere Haltung entscheidend.

Foerderliche Haltung

  • "Probleme gehoeren zum Leben — sie sind loesbar"
  • "Ich kann Schritt fuer Schritt vorgehen"
  • "Es gibt selten nur eine richtige Loesung"
  • "Nicht-Handeln ist auch eine Entscheidung — meist keine gute"

Hinderliche Haltung

  • "Das hat alles keinen Sinn"
  • "Ich kann das sowieso nicht"
  • "Es gibt keine Loesung"
  • Impulsives Handeln ohne Nachdenken
  • Vermeidung und Aufschieben

Erster Schritt: Die eigene Problemloese-Haltung reflektieren.


2. Das 6-Schritte-Modell

Schritt 1: Problem definieren

Ziel: Das Problem klar, konkret und bearbeitbar formulieren.

Leitfragen:

  • Was genau ist das Problem? (Fakten, nicht Interpretationen)
  • Wer ist beteiligt?
  • Wann und wo tritt es auf?
  • Warum ist es ein Problem fuer mich?

Arbeitsblatt:

PROBLEMDEFINITION

Situation: [Was passiert konkret?]
Beteiligte: [Wer ist beteiligt?]
Haeufigkeit: [Wie oft? Wann?]
Auswirkung: [Was macht es zum Problem?]

Konkrete Problemformulierung:
[...]

Typische Fehler:

  • Problem zu vage ("Alles ist schlecht")
  • Mehrere Probleme vermischen
  • Loesung schon in die Formulierung packen

Schritt 2: Ziele festlegen

Ziel: Was soll nach der Problemloesung anders sein?

SMART-Kriterien:

  • Spezifisch: Was genau?
  • Messbar: Woran erkenne ich den Erfolg?
  • Attraktiv: Warum will ich das?
  • Realistisch: Ist es machbar?
  • Terminiert: Bis wann?

Arbeitsblatt:

ZIELSETZUNG

Mein Ziel: [...]
Woran erkenne ich, dass ich es erreicht habe? [...]
Bis wann? [...]
Realistisch (0-10)? [...]
Wichtig fuer mich (0-10)? [...]

Schritt 3: Alternativen sammeln (Brainstorming)

Ziel: Moeglichst viele Loesungsideen generieren — ohne sofortige Bewertung.

Brainstorming-Regeln:

  1. Quantitaet vor Qualitaet — je mehr Ideen, desto besser
  2. Keine Bewertung waehrend des Sammelns
  3. Kreativ und ungewoehnlich denken ist erlaubt
  4. Kombinieren und Variieren bestehender Ideen

Arbeitsblatt:

BRAINSTORMING

Loesungsideen (mindestens 5-8):
1. [...]
2. [...]
3. [...]
4. [...]
5. [...]
6. [...]
7. [...]
8. [...]

Hilfsfragen:

  • "Was wuerde jemand tun, der dieses Problem nicht hat?"
  • "Was habe ich frueher in aehnlichen Situationen gemacht?"
  • "Was wuerde ich einem Freund raten?"
  • "Was waere die mutigste Loesung?"
  • "Was waere die einfachste Loesung?"

Schritt 4: Alternativen bewerten

Ziel: Vor- und Nachteile jeder Alternative systematisch abwaegen.

Bewertungskriterien:

  • Wirksamkeit: Loest es das Problem?
  • Machbarkeit: Kann ich es umsetzen?
  • Zeitaufwand: Wie lange dauert es?
  • Auswirkungen: Auf mich? Auf andere?
  • Risiken: Was koennte schiefgehen?

Arbeitsblatt:

BEWERTUNGSMATRIX

| Alternative | Wirksamkeit (0-10) | Machbarkeit (0-10) | Aufwand (0-10) | Risiko (0-10) | Gesamt |
|-------------|-------------------|--------------------|--------------|--------------||--------|
| 1. [...]    |                   |                    |              |              |        |
| 2. [...]    |                   |                    |              |              |        |
| 3. [...]    |                   |                    |              |              |        |

Bevorzugte Loesung: [...]
Begruendung: [...]

Schritt 5: Umsetzen

Ziel: Die gewaehlte Loesung konkret planen und durchfuehren.

Umsetzungsplan:

AKTIONSPLAN

Gewaehlte Loesung: [...]

Konkrete Schritte:
1. [Was?] — [Wann?] — [Wo?]
2. [Was?] — [Wann?] — [Wo?]
3. [Was?] — [Wann?] — [Wo?]

Moegliche Hindernisse: [...]
Plan B: [...]
Unterstuetzung die ich brauche: [...]
Erster Schritt (heute/morgen): [...]

Schritt 6: Evaluieren

Ziel: Ergebnis pruefen und bei Bedarf nachsteuern.

Evaluationsfragen:

  • Wurde das Problem geloest? (Ganz / teilweise / gar nicht)
  • Bin ich mit dem Ergebnis zufrieden? (0-10)
  • Was hat gut funktioniert?
  • Was wuerde ich naechstes Mal anders machen?
  • Brauche ich einen neuen Versuch mit einer anderen Alternative?

Arbeitsblatt:

EVALUATION

Ergebnis: [Geloest / Teilweise / Nicht geloest]
Zufriedenheit (0-10): [...]
Was hat funktioniert: [...]
Was nicht: [...]
Naechster Schritt: [Abschluss / Neuer Versuch / Anderer Ansatz]

3. Haeufige Probleme beim Problemloesen

| Problem | Abhilfe | |---------|---------| | "Ich weiss nicht, wo anfangen" | Zurueck zu Schritt 1, Problem kleiner formulieren | | "Keine Loesung ist gut genug" | Perfektionismus hinterfragen, "gut genug" akzeptieren | | "Ich trau mich nicht" | Kleinsten moeglichen Schritt identifizieren | | "Es klappt nicht" | Evaluation: Was genau klappt nicht? Neuer Versuch | | Problem ist zu gross | In Teilprobleme zerlegen, eins nach dem anderen | | Emotionen blockieren | Erst Emotionsregulation (Atemtechnik, PMR), dann Problemloesen |


Ethik und Grenzen

Ein KI-Assistent darf:

  • Durch die 6 Schritte fuehren und Arbeitsblatt-Struktur bereitstellen
  • Brainstorming-Fragen stellen
  • Bei der Bewertung von Alternativen unterstuetzen
  • Fortschritt dokumentieren

Ein KI-Assistent darf NICHT:

  • Loesungen vorgeben oder "die richtige Antwort" suggerieren
  • Beziehungs- oder Lebensberatung im therapeutischen Sinne durchfuehren
  • Bei schweren psychischen Belastungen alleinige Unterstuetzung sein
  • Diagnosen stellen

Bei Anzeichen akuter Krise IMMER verweisen auf:

  • Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222
  • Psychiatrischer Notdienst: 112
  • Krisenchat: krisenchat.de

Portiert aus BACH v3.8.0 | Standalone-Version Quellen: D'Zurilla & Goldfried (1971), Nezu et al. (2013), Malouff et al. (2007) — Keine professionelle Therapie

Source & license

This open-source skill is cataloged on AgentStack and links to its original source — we do not rehost the code.

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  • v0.1.0 Imported from the upstream source.